Wählen Sie die Art, die auf Ihren Verein zutrifft:

Nichtrechtsfähiger Verein

ohne Unternehmensnummer

Als BürgerIn anmelden(neues Fenster)

Wichtig für Ihren Verein

Ja. Sie dürfen jemanden bitten, regelmäßig Vereinsarbeit für Ihren Verein zu verrichten. Bitte beachten Sie: Als Verein müssen Sie sich an die gesetzlich vorgeschriebenen Pausen für Vereinsarbeiter/-innen halten.

Nein. Ihr Verein darf keine Person einsetzen, die Vereinsarbeit verrichtet, um damit eine(n) Mitarbeiter/-in zu ersetzen, den/die er in den letzten vier Quartalen beschäftigt hat.

Nein. Vereinsarbeit wird nicht als Arbeit betrachtet, daher muss auch kein Arbeitsvertrag abgeschlossen werden. Die Absprachen mit dieser Person müssen allerdings sehr wohl schriftlich festgehalten werden. Ihr Verein muss mit ihr einen Vereinsarbeitsvertrag abschließen. Darin werden u. a. die Laufzeit, die Vergütung und die Zusage festgehalten, dass die Grenze der Regelung für Vereinsarbeit nicht überschritten wird.

Der Vereinsarbeitsvertrag muss 5 Jahre lang aufbewahrt werden.

Der Vertrag mit einem Verein hat eine maximale Laufzeit von einem Jahr. Pro Kalenderjahr können Sie maximal drei aufeinanderfolgende Vereinsarbeitsverträge mit demselben Verein abschließen.

Da das neue Gesetz für ein Jahr gültig ist, kann das Enddatum der Vereinbarung nicht später als der 31.12.2021 sein.

Beispielarbeitsvertrag im PDF-(.pdf-neues Fenster) oder Word-Format(.docx-neues Fenster) downloaden

Ein Beispiel können Sie sich hier ansehen oder herunterladen: Beispiel Vereinsvertrag als PDF-Datei und Beispiel Vereinsarbeitsvertrag als Word-Datei.

Ja. Ihr Verein muss eine Haftpflichtversicherung und eine Versicherung für Körperschäden haben. Die Policennummern müssen in den Vertrag aufgenommen werden.

Nein. Vereinsarbeit darf nicht gleichzeitig mit beruflichen Tätigkeiten für ein und denselben Verein und zum selben Zeitpunkt kombiniert werden.

Das dürfen Sie bei einer Initiative im Sportbereich tun. Öffentliche Verwaltungen müssen dieselben Bedingungen wie Vereine mit Unternehmensnummer erfüllen.

Nach Ablauf des Quartals erhält die Vereinigung ein Dokument über die e-Box (oder im Papierformat), das den Stand der Vereinsarbeit innerhalb der Vereinigung für das vergangene Quartal wiedergibt.

Spätestens am 5. Tag des zweiten Monats, der auf das Quartal folgt, erhält die Vereinigung in der e-Box (oder im Papierformat) die Rechnung mit den definitiv geschuldeten Solidaritätsbeiträgen. Sie werden auf der Grundlage der über den Onlinedienst eingereichten Meldungen von Vereinsarbeit berechnet. Die Zahlungsfrist läuft bis zum Ende des zweiten auf das Quartal folgenden Monats.

Zur Zahlung der Solidaritätsbeiträge an das LSS verwenden Sie folgende Kontonummer:

BE39 6791 6925 7219

Bitte geben Sie bei jeder Zahlung die strukturierte Mitteilung an.

Wichtig: Aktivieren Sie Ihre e-Box Enterprise (für Vereinigungen mit Unternehmensnummer) oder My e-Box (für nichtrechtsfähige Vereinigungen) und erhalten Sie offizielle Mitteilungen der Behörden – einfach, schnell und sicher!

Weitere Informationen zu e-Box Enterprise: https://www.eboxenterprise.be/de/index.html(neues Fenster)

Weitere Informationen zu My e-Box: https://myebox.be/de (neues Fenster)

Das Arbeitsrecht ist nicht vollständig anwendbar. Es gelten jedoch die folgenden Regeln:

    Sie können maximal drei aufeinanderfolgende Vereinsarbeitsverträge pro Jahr mit derselben Person abschließen.

  • Sie müssen einen festen oder variablen Wochen- oder Monatsarbeitszeitplan aufstellen und diesen in den Vereinsarbeitsvertrag aufnehmen.
  • Bei einer Arbeitszeit von mehr als 6 aufeinanderfolgenden Stunden ist eine obligatorische Ruhepause von 15 Minuten vorgesehen.
  • Zwischen zwei verschiedenen Leistungen (z. B. Sporttrainingsstunden) müssen mindestens 11 Stunden Ruhezeit liegen.
  • Wöchentlich darf maximal an 6 Tagen gearbeitet werden, d. h. es müssen mindestens 24 Stunden ununterbrochene Ruhezeit pro Woche gewährleistet sein.
  • Der Mutterschaftsurlaub ist ab 7 Tage vor dem errechneten Entbindungstermin bis 9 Wochen nach der Entbindung obligatorisch.
  • Für eine Kündigung gelten besondere Regeln. Wenn Sie den Vertrag vor dem Ende der vereinbarten Laufzeit ohne zwingenden Grund oder ohne Einhaltung der Kündigungsfrist kündigen, müssen Sie dem Vereinsarbeiter eine Entschädigung zahlen und diese Entschädigung auf elektronischem Weg beim LSS anmelden.
  • Für den Schutz des Wohlbefindens gelten besondere Regeln.

Vereinsarbeiten können noch bis zum 31. Dezember 2020 unter den Bedingungen des aufgehobenen Gesetzes über die Nebentätigkeiten verrichtet werden. Die abgeschlossenen Verträge über Nebentätigkeiten bleiben daher rechtsgültig. Verträge über Nebentätigkeiten, die für Leistungen im Jahr 2021 abgeschlossen wurden, werden durch die Aufhebung des Gesetztes über die Nebentätigkeiten de facto aufgehoben, mit Ausnahme der darin für das Jahr 2020 vereinbarten Tätigkeiten und Beträge.

Das sollten Sie wissen, wenn Sie eine Meldung vornehmen

Gemäß dem belgischen Recht ist dann die Rede von einem nichtrechtsfähigen Verein, wenn zwei oder mehr Personen die Idee entwickeln, gemeinsam „einen gemeinnützigen Zweck zu verwirklichen“. In der Praxis handelt es sich um eine informelle Gruppe oder einen Klub ohne Rechtsgrundlage oder -persönlichkeit. Sollte Ihr Verein keine Unternehmensnummer besitzen, handelt es sich wahrscheinlich um einen nichtrechtsfähigen Verein.

Sie können dies in der Suchmaschine der Zentralen Datenbank der Unternehmen(neues Fenster) überprüfen. Dort finden Sie auch Ihre Unternehmensnummer, falls Sie diese vergessen haben.

Um eine Meldung vorzunehmen, benötigen Sie die folgenden Informationen:

  • die Nationalregisternummer der Person, die eine Dienstleistung für Ihren Verein erbringt,
  • den Zeitraum, in dem die Dienstleistung erbracht wird (höchstens 1 Jahr),
  • den Betrag der Vergütung pro Monat,
  • die Anzahl der Stunden pro Monat, die der/die Vereinsarbeiter/-in leisten wird und
  • gegebenenfalls die Höhe der Vertragsbruchentschädigung.

Wenn Sie eine Meldung als bevollmächtigte Person vornehmen, benötigen Sie dazu die Unternehmensnummer des Vereins, den Sie vertreten.

Wenn Ihr Verein keine Unternehmensnummer besitzt, erstellen Sie bei der ersten Meldung beim Onlinedienst Vereinsarbeit eine persönliche Kennnummer für den Verein.

  • Melden Sie sich mit Ihrem elektronischen Personalausweis (eID), itsme oder einem Sicherheitscode über eine mobile App an.
  • Öffnen Sie Ihre Meldung.
  • Wählen Sie „Einen neuen nichtrechtsfähigen Verein hinzufügen“.
  • Geben Sie die erforderlichen Informationen ein.
Der Onlinedienst weist Ihnen eine persönliche Kennnummer zu, die Sie für alle weiteren Meldungen von Vereinsarbeit für Ihren Verein nutzen können.

Sie benötigen:

  • die Nationalregisternummern von (mindestens) 2 Vertreterinnen oder Vertretern Ihres Vereins,
  • den Namen,
  • die Anschrift und
  • die Kontaktangaben.

Der Zugangsverwalter des Unternehmens hat Ihnen anscheinend noch keinen Zugang zum Onlinedienst eingerichtet. Wenden Sie sich an den Haupt-/Zugangsverwalter Ihres Unternehmens.

Hat Ihr Verein einen Hauptzugangsverwalter?

Wenn Ihr Verein beispielsweise die jährlichen Belcotax-Karten einreichen muss oder wenn er Zuschüsse beantragt hat, hat er mit Sicherheit einen Hauptzugangsverwalter. Wenn Sie nicht wissen, wer diese Funktion bekleidet, wenden Sie sich bitte telefonisch unter der Nummer +32 (0)2 511 51 51 (von Montag bis Freitag zwischen 7 und 20 Uhr) an das Kontaktcenter der Sozialen Sicherheit. Dieses wird Ihnen mitteilen, wer der Hauptzugangsverwalter ist.

Hat Ihr Verein keinen Hauptzugangsverwalter?

In diesem Fall muss der Verein einen solchen einrichten. Dies ist die Aufgabe des/der gesetzlichen Vertreters/Vertreterin Ihres Vereins. Wenn Sie den/die gesetzliche(n) Vertreter/-in Ihres Vereins nicht kennen, können Sie diese Person mithilfe der Unternehmensnummer auf ZDU Public Search(neues Fenster) nachschlagen.

Als gesetzliche(r) Vertreter/-in können Sie wie folgt einen Hauptzugangsverwalter über CSAM einrichten:

  1. Surfen Sie auf die Seite Verwaltung der Zugangsverwalter von CSAM(neues Fenster).
  2. Klicken Sie auf „Einen Hauptzugangsverwalter einrichten“.
  3. Wählen Sie das Standardverfahren und klicken Sie auf „Einen Hauptzugangsverwalter einrichten“.
  4. Melden Sie sich mit Ihrem elektronischen Personalausweis (eID) an.
  5. Geben Sie die Unternehmensnummer Ihres Vereins an.

Richten Sie einen Hauptzugangsverwalter ein, indem Sie die E-Mail-Adresse und Telefonnummer der betreffenden Person angeben. Der Hauptzugangsverwalter muss ein(e) Arbeitnehmer/-in oder ein(e) gesetzliche(r) Vertreter/-in des Vereins sein. Bestätigen.

Ich bin Hauptzugangsverwalter und möchte einem Benutzer Zugriff auf die Anwendung Vereinsarbeit geben. Was muss ich tun?

Haben Sie das noch nie gemacht, oder haben Sie vergessen, wie es geht? Dann lesen Sie unsere PDF mit der Schritt-für-Schritt-Anleitung(.pdf-neues Fenster).

Sie müssen der betreffenden Person über den Onlinedienst Zugriffsverwaltung im Internetportal der Sozialen Sicherheit(neues Fenster) Zugriff auf die Anwendung Vereinsarbeit geben. Um auf diesen Onlinedienst zuzugreifen, klicken Sie auf das Symbol, das erscheint, wenn Sie sich mit Ihrem elektronischen Personalausweis auf der Startseite des Portals anmelden.

Bei der Zugriffsverwaltung handelt es sich nicht um einen mobilen Onlinedienst. Wir raten von der Nutzung über ein Smartphone ab.

Reichen Sie Ihre Meldung vor dem Beginn der Vereinsarbeit ein.

Möchten Sie eine Änderung vornehmen, nachdem die Vereinsarbeit verrichtet wurde? Dies sollte spätestens am Ende des Monats erfolgen, der auf den Monat folgt, in dem die Leistungen erbracht wurden.

Ändert sich das Anfangs- oder Enddatum der Vereinsarbeit? Passen Sie in diesem Fall das Datum spätestens vor dem effektiven Beginn oder Ende des Zeitraums an.

Bitte beachten Sie, dass eine zu spät abgegebene Meldung oder Änderung abgelehnt wird.

Ihre Meldung kann aus drei Gründen abgewiesen werden:

  • die Person, die die Vereinsarbeit verrichten soll, erfüllt die Bedingungen der Regelung nicht oder
  • der Höchstbetrag oder die maximale Stundenzahl pro Monat, die diese Person mit Vereinsarbeit verdienen darf, wurde überschritten, oder
  • die Meldung wurde zu spät eingereicht.

Wenn Sie den Vertrag vor dem Ende der vereinbarten Laufzeit ohne zwingenden Grund oder ohne Einhaltung der Kündigungsfrist kündigen, müssen Sie dem Vereinsarbeiter eine Entschädigung zahlen und diese Entschädigung auf elektronischem Weg beim LSS anmelden.

Diese Meldung müssen Sie spätestens bis zum Ende des Vertrags einreichen.

Einsicht

Der Onlinedienst bietet einen Überblick über alle Meldungen zur Vereinsarbeit, die Ihr Verein abgegeben hat, sowie über die Solidaritätsbeiträge.

Sie brauchen lediglich eine Online-Identifikationsmöglichkeit: Ihren elektronischen Personalausweis (eID), itsme oder einen Sicherheitscode über eine mobile App.

Sie können dies in der Suchmaschine der Zentralen Datenbank der Unternehmen(neues Fenster) überprüfen. Dort finden Sie auch Ihre Unternehmensnummer, falls Sie diese vergessen haben.

Für soziale Dienstleister

Um als sozialer Dienstleister Erklärungen für eine Vereinigung eingeben, einsehen und bearbeiten zu können, benötigen Sie eine Vollmacht für die Gruppe „Vereinsarbeit“. Diese Vollmacht müssen Sie elektronisch beim Onlinedienst Mahis auf dem Portal der Sozialen Sicherheit(neues Fenster) eintragen. Sie wissen nicht, wie? Dann schauen Sie sich die Anleitung auf der Portalseite von Mahis an.